Aktuelles

Veranstaltung am 7. Juni 2017: Dermatologie "meets" Hämatologie

11.05.2017

Mastozytosen sind eine seltene Gruppe von Erkrankungen, die durch eine erhöhte Anzahl von Mastzellen in verschiedenen Organen, meist in der Haut (kutane Mastozytosen) und/oder im Knochenmark (Systemische Mastozytosen),...

Mastozytose - Neues Medikament zielt auf eine Verminderung und Normalisierung von Mastzellen

01.06.2016

Phase-1 Studie zur Prüfung der Verträglichkeit und Wirksamkeit eines Antikörpers zur Behandlung der systemischen Mastozytose.

Die Mastozytose-Sprechstunde des Allergie-Centrum-Charité bietet Patienten mit indolent...

Neues diagnostisches Verfahren zum Nachweis der KIT-Mutation bei Patienten mit indolent systemischer Mastozytose

22.08.2014

Die für die indolent systemische Mastozytose typische D816V KIT-Mutation mit hochsensitiver PCR-Technik jetzt auch im Blut nachweisbar.

Wie ist der Verlauf der Erkrankung?

Bei Kindern heilt die Mastozytose zumeist bis zum Erwachsenenalter vollständig ab. Die Blasenbildung verschwindet nach dem zweiten bis dritten Lebensjahr. Durchfallartige Symptome bessern sich ebenfalls nach dieser Zeit zumeist spontan. Die Flecke an der Haut verblassen über die Jahre. Auch Mastozytome verschwinden in der Regel bis zum Erreichen des Erwachsenenalters komplett. Es gibt nur wenige Patienten mit zumeist starken Beschwerden und schwerem Befall, bei denen sich die Erkrankung wie eine Mastozytose des Erwachsenenalters verhält und bestehen bleiben kann. Dieser Verlauf ist jedoch selten, da es nur wenige Erwachsene mit Mastozytose gibt, bei denen die Beschwerden im Säuglings- oder Kleinkindesalter bereits begonnen haben.

Bei Erwachsenen tritt die Erkrankung ab der Pubertät bis in das hohe Alter auf. Die Erkrankung heilt nicht spontan ab. Eine Besserung der Hautflecke und der Symptome tritt bei nur etwa 10% der Patienten nach zumeist langem Verlauf auf. Zumeist nehmen die Hautflecke nach dem erstmaligen Auftreten zunächst zu und sind dann unverändert vorhanden oder nehmen nur noch langsam zu. Das gleiche gilt für weitere vorhandene Beschwerden. Einige Patienten erfahren durch die Beschwerden eine starke Einschränkung der Fähigkeit zur Berufsausübung und ihrer Lebensqualität. Bei der Mehrzahl der Patienten treten jedoch keine oder nur geringe Beschwerden auf, die sich in der Regel gut behandeln lassen.