Aktuelles

Veranstaltung am 7. Juni 2017: Dermatologie "meets" Hämatologie

11.05.2017

Mastozytosen sind eine seltene Gruppe von Erkrankungen, die durch eine erhöhte Anzahl von Mastzellen in verschiedenen Organen, meist in der Haut (kutane Mastozytosen) und/oder im Knochenmark (Systemische Mastozytosen),...

Mastozytose - Neues Medikament zielt auf eine Verminderung und Normalisierung von Mastzellen

01.06.2016

Phase-1 Studie zur Prüfung der Verträglichkeit und Wirksamkeit eines Antikörpers zur Behandlung der systemischen Mastozytose.

Die Mastozytose-Sprechstunde des Allergie-Centrum-Charité bietet Patienten mit indolent...

Neues diagnostisches Verfahren zum Nachweis der KIT-Mutation bei Patienten mit indolent systemischer Mastozytose

22.08.2014

Die für die indolent systemische Mastozytose typische D816V KIT-Mutation mit hochsensitiver PCR-Technik jetzt auch im Blut nachweisbar.

Allgemeine Maßnahmen

 

Vorbeugung der Reizung von Mastzellen und schweren anaphylaktischen Reaktionen

Die beste Behandlung ist die Vorbeugung. Deshalb sollten Sie möglichst alle auslösenden Faktoren kennen und meiden. Vor einer Operation sollten Mastozytosepatienten ihren Narkosearzt informieren. Er wird dann die nötigen Vorkehrungen treffen und Medikamente zur Vorbeugung von Reaktionen verabreichen.

Ähnlich wird auch vor der Gabe eines Röntgenkontrastmittels verfahren. Eine Schmerzmedikation ist mit dem Arzt durchzusprechen.

Sollten dennoch anaphylaktische Beschwerden (Schock) auftreten, was selten passiert, muss sofort ein Notarzt gerufen werden. Zur Sicherheit wird allen Risikopatienten mit Mastozytose ein Notfallset rezeptiert. Mit diesem Notfallset kann die Behandlung von anaphylaktischen Beschwerden schon vor dem Eintreffen des Arztes eingeleitet werden. Gleichzeitig wird dem Patienten ein Notfallausweis ausgehändigt. Nach allergischen Reaktionen sollte eine Allergietestung erfolgen.

Sollte eine Insektengiftallergie nachgewiesen werden, so ist eine Hyposensibilisierungsbehandlung erforderlich. Patienten mit Mastozytose wird abgeraten Betablocker einzunehmen, da diese die Wirksamkeit der Notfallmedikamente beeinflussen können. Falls Sie mit einem Betablocker behandelt werden, sollte in Absprache mit dem behandelnden Kardiologen möglichst eine Umstellung erfolgen. In Ausnahmefällen muss die Behandlung mit einem Betablocker jedoch beibehalten werden.